Rennbericht Gruppe Ost: Leipzig, 01.11.2009
5. Lauf zur LRP-HPI-Challenge Saison 2009/2010
Die Halle mit riesigem Fahrerstand
LRP-HPI-Challenge am 1.November im Racing Center Leipzig
Pünktlich öffneten sich die Pforten des sächsischen Vereines.
Die Piloten und deren Mitreisende fanden abermals eine neue über120m lange Streckenführung vor.
Über 10 Varianten können realisiert um eine möglichst hohe Vielfalt und Abwechslung für ambitionierte Challengefahrer zu schaffen.
42 Beigeisterte machten sich am frühen morgen auf den Weg.
Formel 1
3 Fahrer wollten ihre Kräfte in der Formel 1-Klasse messen.
Sie einigten sich nur 1 Vorlauf zu fahren. Zu spekulieren bleibt, ob sie hier schon Ressourcen für die anstehenden 20Minuten im Finallauf sparen wollten. Alle 3 Formelpiloten waren nämlich noch in anderen Klassen aktiv beteiligt.
Die Pole ergatterte sich Tino Kilian, der weniger als 3 Zehntel über die Zählschleife rettete.
Dahinter dann Jörg Schmidt. Frank Eckhardt starte von 3, da er zu Beginn mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. Diese sollte er jedoch bis zum Finallaufstart ausreichend gelöst haben.
Hier fuhr sich Jörg fast in einen Rausch. Souverän eroberte er sich die Spitzenposition und gab sie nicht mehr ab. Zunehmende kleine Fehler der Verfolger gegen Rennende ließen keine Chance mehr auf eine Aufholjagd. Die Fehler waren wahrscheinlich ein Tribut an nachlassende Konzentration.
Jörg wurde Tagessieger vor Frank und Tino.
Formelfahrzeug von Frank Eckhardt
Rookie
Hier waren ebenfalls 3 Fahrer am Start. Newcomer Stephan Leuteritz setze sich mit konstanter Fahrweise an die Spitze und Felix Pollnick blieb nur Platz 2. Sein erstes Rennen überhaupt bestritt Hans-Jürgen Peter. Er ging vom 3.Rang in die Finals.
An der Reihenfolge sollte sich nach 3 Läufen nichts mehr ändern, jedoch konnte Felix im 1.Lauf Stephan bis kurz vor Schluss sehr nah an den Führenden herankommen.
Classics
In der „Mucki-Karren-Klasse“ regierte Jörg Schmidt. Vielleicht wurde dies auch ermöglicht durch die Fahrpause seines größten und liebsten Konkurrenten. Dieser hier nicht namentlich genannte RC-Car-Pilot wird jedoch in Kürze wieder ins Renngeschehen eingreifen. Versprochen ist versprochen!
Pole für Jörg und danach folgten Christian Wehrmann und Rene Pollnick.
In den Finals ließ Jörg nichts mehr anbrennen und fuhr 3 ungefährdete Start-Ziel-Siegen entgegen. Rene konnte sich noch um einen Platz verbessern und so blieb nur Platz 3 für Christian.
17,5T
In den Vorläufen drehte sich alles um die Poleposition. 2 Fahrer stachen hier besonders hervor. Thomas Nitschke, der um Haaresbreite den 1.Vorlauf als Schnellster beendete, und Karsten Hartinger. Letzterer konterte im 2.Vorlauf und schraubte die Messlatte auf 21 Runden, die keiner mehr erreichen sollte. Knapp eine halbe Sekunde fehlte Thomas im 3.Vorlauf Die Lokalmatadoren wären so mit ihren Ergebnissen aus den Vorläufen im A-Finale Stock gestartet.
Routiniert setzte sich Arnold Lorenz auf seinen liebgewonnenen Platz 3 fest.
Dahinter folgten Michael Klaus, Patrick Männel, der wie gewohnt fachkundige Schrauberunterstützung genoss, Martin Wünsche und der wenige Tage zuvor 10Jahre alt gewordene Niels Blagnies.
Die 10minütigen Finalläufe hielten nicht ganz die erhofften engen Positionskämpfe. Der TQ fuhr 3 ungefährdete Start-Ziel-Siege heraus. Die konstante und fehlerfreie Fahrt ließen den Verfolgern, allen voran Thomas, keine Chance in Schlagdistanz zu kommen. Der 2.Platzierte versuchte alles und kleinere Fehler vergrößerten bis zum Ende Karstens Vorsprung weiter.
3 mal erreichte der Tagessieger die 42 Runden, die für den Rest unerreicht blieben.
Im letzten Finale toppte Karsten zudem noch 6 mal die von Thomas zuvor gefahrene Bestzeit in dieser Klasse. Arnold verteidigte souverän seinen 3.Platz vor Michael Klaus.
Nach vorne war für ihn nichts zu holen und so konzentrierte sich auf seinen Podiumsplatz.
An den Platzierungen im A-Finale sollte sich nichts mehr ändern, jedoch muss ein Lob an Niels Blagnies ausgesprochen werden, der sein Fahrzeug die vollen 10Minuten über den Parcour bewegte, immer schneller wurde und zudem große Übersicht bei anstehenden Überrundungen bewies.
Im B-Finale gewann Johann Thiersch vor Andreas Heyne, die beide einen Laufsieg erringen konnten.
Stock
In dieser Klasse gab es nur Hop oder Top. Einige Fahrer fanden bis zum Mittag keine geeignete Abstimmung, während die anderen ein gutfunktionierendes Vehikel ihr Eigen nennen konnten und so gute Resultate einfuhren.
Steffen und Peter Stein waren gleich beide gewohnt gut unterwegs und zeigten den Konkurrenten ihre Rücklichter. Jedoch sollte auch die angereisten Berliner, Gothaer und Rudolstädter noch heiße Eisen im Feuer haben.
Rico Tonert und Thomas Felsch konnten noch am ehesten den Anschluß halten. Sie belegten
Nach Peter, der dieses mal ein klein wenig schneller war als Steffen, Platz 4&3.Torsten Schmidt belegte Platz 5 vor Sven Pinkowsky, Philipp Neugebauer und Pascal Scholz.
4 Sachsen, 2 Berliner und 2 Thüringer im A-Finale. Dies war das Ergebnis im ostdeutschen „Länderderby“.
Nicht so richtig in Schwung kamen Christian Wehrmann (Robitronic Avid)und Kay Opitz(Yokomo BD 5), die sich in den unteren Finalläufen wiederfanden.
Wer konnte sich noch in den ausbleibenden Finalläufen steigern? Wer konnte das steinsche Doppelpack knacken?
2 mal konnte Rico Tonert mit seinem Cyclone seine Panzerknackerqualitäten zeigen.
Im 1. konnte er Steffen knapp hinter sich halten. Peter zog jedoch einsam seine Kreise und siegte ungefährdet. Nach einen verkorksten Start vom Polemann, der sich nur noch auf Platz 3 vorfahren konnte, siegte im 2.Finale Steffen und es versprach noch Spannung für den 3.Lauf.
Peter, Rico und Steffen konnte noch gewinnen. Rico hatte dabei die schwierigste Aufgabe, denn dafür hätte er von Startplatz 4 die Führung bis zum Laufende erobern müssen.
Er hatte den Nachteil noch keinen Laufsieg zu haben.
Peter holte nun aber das Maximum aus sich und Fahrzeug heraus und fuhr allen davon, verbesserte seine Bestzeit noch auf hervorragende 13,836 Sekunden, und fuhr sich somit verdient zum Tagessieg. Dahinter kam Steffen, dem ein 2.Platz reichte um diesen im Gesamtergebnis vor Rico zu verteidigen, ins Ziel.
Der aussichtreiche Startplatz 3 wurde von Thomas Felsch diesmal nicht genutzt werden. Er belegte Rang 4 vor Sven Pinkowsky, der sich um eine Position verbesserte. Es folgten Torsten Schmidt, Pascal Scholz und Philipp Neugebauer.
1 B-Finallaufsieg für Christian W. reichte jedoch nicht, da Jungspund Patrick Behrendt mit seiner Leih-diva einen schnelleren hatte und so ging der B-Finalsieg an Patrick, während Christian 2. im B war (entsprechend Platz 10).
C-Finalsieger (entsprechend Platz 17)war „Oldie but Goldie“ Steffen Riemer, der immerhin als einziger 40+-Fahrer in Stock startete.
Zum Ende muß noch die vorbildliche Küche (schönen Dank an Tom und Viola für die leckeren Pommes und Hot Dogs)und die großzügigen Schrauberräume inklusive Tische und Stühle bzw. Bänke erwähnt werden.
der oertliche LRP-Fachhaendler war stets mit Rat und noch mehr mit Tat vertreten.
Arbeitsplatz und geraet von Thomas Nitschke
die fleißigen Kuechenhelfer
Roman Lorenz in Action
Tagessieger 17,5T (2. Thomas Nitschke, 1.Karsten Hartinger, 3.Arnold Lorenz)
Tagessieger Formel (2.Frank E.,1.Jörg Schmidt, 3.Tino Kilian)
Tagessieger Stock (2.Steffen Stein,1.Peter Stein, 3.Rico Tonert)